Vitamin D3 / K2 (MK-7) 4000 IE Tabletten
Hochdosierte Kombination aus Vitamin D3 (125 µg / 4000 IE) und Vitamin K2 (MK-7, 200 µg) pro Tablette – mit klarer Rezeptur und Verzehrempfehlung alle 4 Tage.
Produktprofil
Vitamin D3 und Vitamin K2 gehören zu den fettlöslichen Vitaminen. Vitamin D wird im Körper auch über Sonneneinstrahlung gebildet, während Vitamin K in unterschiedlichen Formen vorkommt (u. a. K1 aus pflanzlichen Lebensmitteln und K2/„Menachinone“ aus fermentierten oder tierischen Quellen). MK-7 ist eine Form von Vitamin K2, die häufig in Nahrungsergänzungsmitteln eingesetzt wird. Die Rezeptur setzt auf wenige Zutaten: ein Tablettenkern aus mikrokristalliner Cellulose und Reis-Extrakt sowie die beiden Mikronährstoffe.
Inhaltsstoffe
- Mikrokristalline Cellulose (Füllstoff)
- Reis-Extrakt (Trennmittel)
- Cholecalciferol (Vitamin D3)
- Menachinon MK-7 (Vitamin K2, natürlich)
Nährwert- und Mikronährstoffangaben
| Inhaltsstoff |
pro Tablette |
NRV* |
| Vitamin D3 |
4000 IE (125 µg) |
2500 % |
| Vitamin K2 (MK-7) |
200 µg |
267 % |
*NRV = Nährstoffbezugswerte gemäß VO (EU) Nr. 1169/2011.
Rolle der Mikronährstoffe
Vitamin D trägt zu einer normalen Aufnahme/Verwertung von Calcium und Phosphor, zu einem normalen Calciumspiegel im Blut, zur Erhaltung normaler Knochen und Zähne sowie zu einer normalen Muskelfunktion und normalen Funktion des Immunsystems bei und hat eine Funktion bei der Zellteilung.
Vitamin K trägt zu einer normalen Blutgerinnung und zur Erhaltung normaler Knochen bei.
Besonderheiten des Rohstoffs
Vitamin D3 (Cholecalciferol) ist die in Nahrungsergänzungsmitteln am häufigsten verwendete Form von Vitamin D. Vitamin K2 als MK-7 gehört zu den Menachinonen und wird im Kontext des Vitamin-K-Stoffwechsels häufig diskutiert, da Vitamin K als Cofaktor für die Aktivierung bestimmter Vitamin-K-abhängiger Proteine benötigt wird. In der Praxis werden Vitamin D3 und K2 oft kombiniert, weil beide Vitamine mit Prozessen des Calcium- und Knochenstoffwechsels in Verbindung stehen. Wichtig ist: Kombinationspräparate sind nicht automatisch „besser“ – entscheidend sind Bedarf, Dosierung und eine verantwortungsbewusste Anwendung.
Anwendung & Verzehrempfehlung
Verzehrempfehlung des Herstellers: Nehmen Sie jeden 4. Tag 1 Tablette mit ausreichend Flüssigkeit ein. Dies entspricht rechnerisch einer durchschnittlichen Tagesmenge von 1000 IE Vitamin D (bei gleichbleibender Anwendung).
Hinweis zur Praxis: Da Vitamin D und Vitamin K fettlöslich sind, wird eine Einnahme zu einer Mahlzeit häufig als alltagstauglich empfunden.
Wissenschaftlicher Hintergrund
Vitamin D – Versorgung und Referenzwerte: In Deutschland kann die körpereigene Bildung von Vitamin D je nach Jahreszeit, Aufenthaltsdauer im Freien, Hauttyp, Kleidung und Sonnenstand stark schwanken. Fachgesellschaften weisen darauf hin, dass die Zufuhr über die Ernährung begrenzt ist und bei fehlender Eigenproduktion als Orientierungswert häufig 20 µg (800 IE) pro Tag genannt werden.
Warum „hochdosiert“ besondere Sorgfalt erfordert: Fachstellen betonen, dass dauerhaft sehr hohe Vitamin-D-Zufuhren keinen zusätzlichen Nutzen belegen müssen, aber das Risiko unerwünschter Effekte erhöhen können – insbesondere, wenn bereits eine gute Versorgung besteht. Vitamin D wird im Körper gespeichert; eine Überversorgung entsteht typischerweise nicht durch Sonne, sondern durch zu hoch dosierte Präparate oder eine falsche Anwendung über längere Zeit.
Obergrenzen und Einordnung: Auf europäischer Ebene wird für Erwachsene häufig eine tolerierbare Gesamtzufuhr (UL) von 100 µg (4000 IE) Vitamin D pro Tag aus allen Quellen als Orientierung genannt. Nationale Vorsorgeempfehlungen für Nahrungsergänzungsmittel sind teils konservativer und nennen deutlich niedrigere Höchstmengen pro Tagesportion, um auch zusätzliche Quellen (angereicherte Lebensmittel, weitere Präparate) mitzuberücksichtigen.
Vitamin K (K1/K2) und MK-7: Vitamin K ist ein Sammelbegriff für mehrere Verbindungen. Vitamin K1 kommt vor allem in grünem Gemüse vor, während Vitamin-K2-Formen (Menachinone wie MK-7) u. a. in fermentierten Lebensmitteln vorkommen. Für Nahrungsergänzungsmittel ist aus Sicherheits- und Wechselwirkungsgründen besonders relevant, dass Vitamin K in den Mechanismus bestimmter gerinnungshemmender Arzneimittel eingreift.
Kombination D3 + K2 – was man realistisch erwarten darf: In populären Darstellungen wird die Kombination häufig stark vereinfacht. Wissenschaftlich seriös ist: Vitamin D und Vitamin K haben jeweils definierte Funktionen im Körper; ob eine zusätzliche Kombination im Einzelfall sinnvoll ist, hängt von Ernährung, Lebensstil, Medikamenten, Laborwerten und ärztlicher Einordnung ab – nicht von pauschalen Versprechen.
Sicherheit, Nebenwirkungen, Vorsichtsmaßnahmen
Vitamin D: Eine zu hohe, langfristige Zufuhr kann zu einem erhöhten Calciumspiegel im Blut führen und u. a. Magen-Darm-Beschwerden verursachen sowie Nieren belasten. Besonders wichtig ist eine korrekte Anwendung (nicht häufiger einnehmen als empfohlen) und das Vermeiden paralleler hochdosierter Vitamin-D-Produkte.
Bolus-/Intervall-Einnahme: Gesundheitsbehörden warnen, dass sehr hohe Einzeldosen in größeren Abständen (Bolusgaben) gesundheitliche Risiken bergen können. Auch wenn dieses Produkt eine Intervall-Einnahme empfiehlt, gilt: Dosierung strikt einhalten und bei Unsicherheiten (z. B. Vorerkrankungen, erhöhte Calciumwerte, Nierenprobleme) ärztlichen Rat einholen.
Vitamin K2 und Blutgerinnung: Wer gerinnungshemmende Medikamente (z. B. Vitamin-K-Antagonisten wie Phenprocoumon/Warfarin) einnimmt, sollte Vitamin-K-haltige Nahrungsergänzungsmittel nur nach ärztlicher Rücksprache verwenden, da Wechselwirkungen möglich sind.
Risikogruppen: Schwangere, Stillende, Kinder/Jugendliche sowie Personen mit Nierenerkrankungen, Sarkoidose/Granulomatose-Erkrankungen, Hypercalciämie oder einer ärztlich diagnostizierten Störung des Calciumstoffwechsels sollten Vitamin-D-Präparate nur nach fachlicher Abklärung einsetzen.
Qualität & Verantwortungsbewusste Verwendung
Nutritime setzt bei dieser Rezeptur auf wenige Zutaten und eine klare Deklaration. Für eine verantwortungsbewusste Verwendung gilt: Dosierung einhalten, Doppel-Supplementierung vermeiden (z. B. zusätzliches Vitamin D aus weiteren Präparaten) und bei längerer Anwendung – insbesondere bei höherer Dosierung – eine ärztliche Kontrolle des Vitamin-D-Status (25(OH)D) sowie relevanter Begleitparameter (z. B. Calcium) in Erwägung ziehen.
Rechtlicher Hinweis
Nahrungsergänzungsmittel sind kein Ersatz für eine ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung sowie eine gesunde Lebensweise. Die empfohlene tägliche Verzehrmenge darf nicht überschritten werden. Außerhalb der Reichweite von kleinen Kindern aufbewahren.